Künstliche Intelligenz

Das Kompetenz-Paradox – warum KI schneller macht, aber nicht klüger

Eine KI kann Aufgaben schneller erledigen, aber nicht besser verstehen. Und wer regelmäßig delegiert, statt selbst zu denken, verliert messbar an neuronaler Beteiligung, baut Erinnerungsvermögen ab und verliert kritische Prüfkompetenz, während das Gefühl, produktiv zu sein, gleichzeitig steigt. Genau dieses Paradox zwischen einer wahrgenommenen und einer tatsächlichen Kompetenz entscheidet in den nächsten Jahren darüber, wer in Betrieben und Organisationen tatsächlich einen Wissensvorsprung hat und hält.

von Roger Basler de Roca

Agentic AI: Was Entscheider jetzt verstehen müssen, bevor ihre Wettbewerber handeln

In vielen Unternehmen gilt generative KI inzwischen als gesetzt. Die Tools sind ausgerollt, Mitarbeitende nutzen sie im Arbeitsalltag, erste Produktivitätsgewinne sind sichtbar. Doch wer glaubt, damit auf dem aktuellen Stand zu sein, übersieht die nächste Entwicklungsstufe.

von Oliver Breucker

Digitale Arbeitswelt: Sicherheitskultur für Mensch und Maschine

Peter Steinberger, der Erfinder des autonomen KI-Agenten OpenClaw, berichtet in einem TED-Talk über einen Vorfall, der ihn während der Entwicklungsarbeiten überraschte. OpenClaw ist als KI-Agent darauf ausgelegt, komplexe Aufgaben für den Benutzer eigenständig auf dessen Gerät auszuführen. Der Agent wird über Nachrichten gesteuert und kann unter anderem auf weitere Agenten zugreifen, die beispielsweise Software entwickeln. Der Erfinder war von seiner eigenen Entwicklung insofern überrascht, als diese sich die Verarbeitung von Sprachnachrichten selbst beibrachte.

von Dr. Martin J. Krämer

KI-Kompetenz: Wer Künstliche Intelligenz rechtkonform nutzt, muss sie verstehen

Seit über einem Jahr verpflichtet die europäische KI-Verordnung (KI-VO oder AI Act) Unternehmen, bei ihren Mitarbeitenden für ausreichende KI-Kompetenz zu sorgen. Zwar sieht die geplante Änderung des Gesetzes vor, diese Pflicht abzuschwächen – ignorieren ist dennoch keine gute Option.

von Marlene Schreiber

Welche KI-Use Cases sich wirklich lohnen – und wie Führungskräfte die Richtigen auswählen

50 Use-Case-Ideen auf Post-its, sauber in eine Excel überführt, Aufbruchstimmung im Führungsteam. So sah es bei einem mittelständischen Hidden Champion aus der Zuliefererbranche nach einem zweitägigen, internen KI-Workshop aus. Sechs Monate und ein sechsstelliges Budget später die ernüchternde Bilanz: Kein einziger Use Case hatte es in den produktiven Betrieb geschafft. Nicht, weil die Technologie versagt hätte. Sondern weil niemand vorher geprüft hatte, ob die identifizierten Use Cases überhaupt relevante Probleme lösen.

von Oliver Breucker

Das Ende des Denkens, wie wir es kennen

Wenn wir in einer immer komplexeren Welt mitdenken wollen, dann wissen wir, dass wir unsere menschliche Intelligenz anreichern müssen. Das gelingt mithilfe Künstlicher Intelligenz.

von Prof. Dr. Miriam Meckel

Führungskräfte: So helfen neue Technologien bei der Fortbildung

Manager und CEOs per App zu schulen soll Unternehmen helfen, die Geschäftsführung zu verbessern. Algorithmen schlagen dabei die passenden Themen vor.

von Kirstin von Elm

Wie sich das betriebliche Lernen ändern wird

Neue Formen und Methoden des Arbeitens begegnen uns allenthalben: im Berufsleben, in Unternehmen und Organisationen. Vernetzung, Komplexität, Digitalisierung, Selbstorganisation sind die einschlägigen Stichworte. Mit diesen Entwicklungen sind häufig neues Wissen, neue Fähigkeiten, neue Kompetenzen sowie neue sie begründende Werte verbunden. Tiefgehende Konsequenzen für das betriebliche Lernen sind die Folge.

von Werner Sauter