KI-generierte Inhalte: Kennzeichnung rechtssicher gestalten
Lernen Sie praxisnah, Ihren KI-Einsatz transparent zu gestalten, die Anforderungen der KI-Verordnung zu erfüllen und Bußgeldrisiken zu vermeiden – für glaubwürdige Kommunikation und nachhaltiges Vertrauen.
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4 Kapitel -
14 Videos -
2,5 Lernzeit
175,00 € – 249,00 €
zzgl. MwSt.KI im Einsatz? Vermeiden sie rechtliche Risiken bei KI-Inhalten
Seit dem 2. August 2026 gelten zentrale Transparenzpflichten der EU-KI-Verordnung. Unternehmen müssen prüfen, wann über die Interaktion mit einem KI-System informiert werden muss, welche KI-generierten Inhalte zu kennzeichnen sind und wer dafür verantwortlich ist. Eine fehlende oder fehlerhafte Kennzeichnung von KI-Inhalten kann zu Bußgeldern und Vertrauensverlust führen. Je nach Verstoß sieht die EU-KI-Verordnung Geldbußen von bis zu 15 Millionen Euro oder drei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes vor.
Dieses E-Learning zeigt, wann Unternehmen KI-generierte und KI-bearbeitete Texte, Bilder, Audios und Videos kennzeichnen müssen und wie eine geeignete Kennzeichnung erfolgt. Zudem lernen Sie, konkrete Fälle zu beurteilen, sichtbare Hinweise von technischen Markierungen zu unterscheiden und Verantwortlichkeiten mit Agenturen, Freelancern und Dienstleistern zu klären.
So treffen Sie im beruflichen Alltag nachvollziehbare und rechtssichere Kennzeichnungsentscheidungen.
Die Lernziele
- Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 der EU-KI-Verordnung verstehen und auf unterschiedliche KI-Anwendungen im eigenen Arbeitsbereich übertragen
- Verlässlich beurteilen, ob Text-, Bild-, Audio- oder Videoinhalte aufgrund ihrer Erstellung, Bearbeitung oder Veröffentlichung kennzeichnungspflichtig sind
- Deepfakes, synthetische Inhalte, Standardbearbeitungen und unterstützende KI-Nutzung voneinander abgrenzen sowie die Bedeutung menschlicher und redaktioneller Kontrolle berücksichtigen
- Passende Kennzeichnungshinweise für Websites, Social Media, Publikationen, Chatbots und audiovisuelle Formate entwickeln
- Kennzeichnungsanforderungen in Prozesse, Dokumentation, Freigaben und Verträge integrieren sowie Verantwortlichkeiten gegenüber Agenturen, Freelancern und Dienstleistern eindeutig festlegen
Die Inhalte
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Die rechtliche Einordnung
In diesem Kapitel erfahren Sie, welche Transparenzpflichten nach Artikel 50 der EU-KI-Verordnung gelten, auf welche Anwendungsfälle sie sich beziehen und wer für ihre Umsetzung verantwortlich ist. Außerdem ordnen Sie mögliche Folgen fehlender oder unzureichender Kennzeichnung ein.
- Was gilt seit dem 2. August 2026?
- Wer trägt die Verantwortung?
- Was ist kennzeichnungspflichtig?
- Was passiert bei Verstößen?
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Kennzeichnung nach Inhalt und Anwendungsform
Dieses Kapitel zeigt, wie sich Kennzeichnungspflichten für Texte, Bilder, Videos, Audios und interaktive Formate unterscheiden. Sie lernen, Inhalte anhand ihres Entstehungsprozesses, ihrer Darstellung und ihres Einsatzkanals rechtlich einzuordnen.
- Texte für Marketing, Paid Content und öffentliche Kommunikation
- Bilder und Videos zwischen Bearbeitung und Deepfake
- Audio, synthetische Stimmen und audiovisuelle Formate
- Chatbots, Avatare und direkte Interaktion
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Praxisfälle aus Funktionen und Branchen
Anhand typischer Anwendungsfälle aus Marketing, Medien, HR, interner Kommunikation, Kundenservice und Weiterbildung übertragen Sie die rechtlichen Anforderungen auf unterschiedliche Arbeitsbereiche. Dabei erkennen Sie branchenspezifische Risiken und geeignete Formen der Kennzeichnung.
- Marketing, PR, Social Media und Vertrieb
- Journalismus, Publishing und Medienangebote
- HR, interne Kommunikation, Kundenservice und Weiterbildung
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Kennzeichnung in die Organisation bringen
In diesem Kapitel entwickeln Sie aus den rechtlichen Anforderungen praktikable Standards für Ihren Verantwortungsbereich. Sie erfahren, wie sich Kennzeichnungsentscheidungen, Zuständigkeiten, Freigaben, Dokumentation und vertragliche Regelungen in bestehende Prozesse integrieren lassen.
- Die Kennzeichnungsentscheidung treffen
- Prozesse, Freigaben und Verträge
- Transfer in die Praxis
Zielgruppe
- Mitarbeitende aus Marketing, PR und Unternehmenskommunikation, die Texte, Bilder, Videos oder Audioinhalte mit KI erstellen oder beauftragen
- Journalistinnen und Journalisten, Redaktionen sowie Verantwortliche für Publishing, Paid Content und digitale Medienangebote
- Fach- und Führungskräfte aus HR, Vertrieb, Kundenservice, Bildung und interner Kommunikation, die KI-gestützte Inhalte veröffentlichen oder einsetzen
- Geschäftsführungen, Rechts-, Compliance- und Datenschutzverantwortliche sowie Agenturen und Freelancer, die Prozesse und Verträge KI-fest machen müssen
Das erwartet Sie
Innovativer Lernansatz
Diese Masterclass kombiniert flexibel abrufbare Inhalte, virtuelle Live-Sessions mit unseren Referierenden und regelmäßige Online-Updates.
Volle Flexibilität
Ob nach Feierabend auf der Couch oder in der Mittagspause: Sie haben die Freiheit zu entscheiden, wann und wo Sie lernen wollen.
Hands-on statt Theorie
In dieser Masterclass werden Sie nicht nur theoretisches Wissen über KI erwerben, sondern innovative KI-Tools auch selbst anwenden.
Handelsblatt Kompetenz
Profitieren Sie vom Expertennetzwerk der Nr. 1 der Finanz- & Wirtschaftszeitungen in Deutschland.
Die Referenten
Prof. Dr. Cordula Meckenstock ist CEO von lawpilots, einem spezialisierten Anbieter für digitale Compliance-E-Learnings in Bereichen wie KI-Compliance, Cybersecurity und Commercial Compliance. Sie verfügt über 15 Jahre internationale Erfahrung an der Schnittstelle von Recht, Wirtschaft und Technologie. Die Juristin hält einen Executive MBA der Hochschule St. Gallen und ist Honorarprofessorin für Compliance und Internationales Strafrecht.
Johannes Gilch ist General Counsel bei lawpilots und bringt eine tiefe Spezialisierung in den Bereichen IT-Sicherheit und Künstliche Intelligenz mit. Neben seiner juristischen Tätigkeit lehrt er als Dozent im Studiengang International Studies in Intellectual Property Law and Data Law an der TU Dresden KI-Regulierung und IT-Sicherheit und bringt umfangreiche internationale Erfahrung als Gastdozent mit ein.
FAQ
Diese Masterclass steht ab Mitte Oktober zur Verfügung. Nach erfolgreicher Anmeldung informieren wir Sie per E-Mail, sobald die Lerninhalte freigeschaltet sind.
Sie haben grundsätzlich unbegrenzten Zugriff auf den gebuchten Kurs. Dies bedeutet, dass Sie den Kurs zeitlich unabhängig in Ihrem eigenen Lerntempo durcharbeiten können. Sofern ein Kurs aus dem Angebot des Handelsblatt Management Campus entfernt werden sollte, erhalten Sie einen entsprechenden Reminder mit einer Vorlaufzeit von mindestens 6 Monaten. Auf diese Weise haben Sie genügend Zeit, um die Inhalte des Kurses zu vervollständigen oder zu überprüfen, bevor er endgültig aus dem Angebot entfernt wird.
Ja, unsere Kurse sind optimal für die betriebliche Weiterbildung geeignet. Die Möglichkeiten reichen von vergünstigten Firmenpaketen über individuell angepasste Kurse mit Live-Einheiten unserer Referierenden bis hin zur eigenen, geschützten Lernumgebung in Ihrem Corporate Design. Weitere Informationen finden Sie im Bereich „Für Unternehmen“. Für eine Anfrage nutzen Sie bitte das Kontaktformular auf der Unternehmensseite.
Sie benötigen keine zusätzliche Software. Wir arbeiten mit der Lernplattform blink.it, auf die Sie mit jedem internetfähigen Gerät (Desktop-PC, Laptop, Tablet oder Handy) per Browser zugreifen können.
Ja, nach Absolvierung unserer Kurse erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat des Handelsblatt Management Campus. Das Zertifikat enthält einen Nachweis aller behandelter Themen sowie der Lerndauer und ist von den Dozierenden sowie der Geschäftsführung der Handelsblatt Media Group unterzeichnet.





